Hygiene- und Sicherheitskonzept Covid-19 gem. BAG / BLV

Stand per 11. Mai 2020

"Gruppenarbeit im Freien"

Amtliche Statements

Hundeschulen dürfen wieder öffnen: Erziehungs- / Sozialisierungskurse sind als Dienstleistung auch in Gruppen ohne Beschränkung der Gruppengrösse wieder möglich. Benützung von Hallen und Plätzen für Hunde ist zulässig.
Hundesporttrainings (jegliche Beschäftigung mit Hunden, die nicht der Sozialisierung/Erziehung dient) sind in Gruppen von max. 5 Personen (inkl. unterrichtende Person) wieder erlaubt. Benützung von Hallen und Plätzen für Hunde ist zulässig s. auch Antwort "Vereinshallen, Trainingshallen und -plätze für Hunde".
Die Regeln der Hygiene und der Distanz sind weiterhin einzuhalten.
Für alle Aktivitäten ist ein Schutzkonzept notwendig.

(05.05.2020) Quelle: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/das-blv/auftrag/one-health/coronavirus.html


Stellungnahme BLV:

«Der Hundesport fällt in der Covid-19 Verordnung 2 nicht untere die gleiche Rechtsnorm wie Hundeschule/Hundeunterricht und darum gibt es Unterschiede.
Jeglicher Breitensport ist auf max. 5 Personen beschränkt (inkl. unterrichtende Person). Daher gilt beim Hundesport die Beschränkung auf 5 Personen! Unter Hundesport verstehen wir alles, was nicht der Sozialisierung/Erziehung von Hunden dient. Sozialisierungs- und Erziehungskurse werden nicht unter Sport subsumiert, sondern unter Dienstleistungen. Dienstleistungen sind bezüglich Gruppengrösse nicht beschränkt!»
Quelle: https://www.skg.ch/post/covid-19-umsetzung-der-bestimmungen---mise-en-%C5%93uvre-des-r%C3%A8glements---attuazione-del-regolamento

Kurse im öffentlichen Raum

Sobald ein Angebot im öffentlichen Raum stattfindet, muss der Anbieter sicherstellen, dass er die Vorgaben des Schutzkonzeptes auch weiterhin einhalten kann. Die Regelung des BAG – keine Gruppen grösser als fünf Personen – ist übergeordnet und gilt dort auch für Kurse mit dem Ziel Erziehung/Sozialisierung.
Somit sind sowohl Trainings für Mantrailing, Sanihunde usw. als auch Erziehungskurse mit vier Mensch-Hund Teams und einem Trainer möglich.

Unser Schutzkonzept für Mantrailing

Allgemein / gültig für alle Teilnehmer und Trainer:

Die Anzahl Teilnehmer pro Gruppe beschränkt sich jeweils auf 3 oder max. 4 Einzelpersonen mit jeweils einem Hund und einem Gruppenleiter (Trainer / Coach). Somit ist die Beschränkung auf gesamthaft max. 5 Personen eingehalten.
Hand-Desinfektionsmittel stehen allen Teilnehmern jederzeit zur Verfügung.
Jeder Hundeführer arbeitet selbst mit seinem Hund und der Sicherheitsabstand von 2 Metern wird zu jedem Zeitpunkt gewahrt.

Die Teilnehmer sind gebeten, ihrer Situation entsprechend (z.B. Risikogruppe) ihre Schutzmaterialien mitzunehmen (Handschuhe in der entsprechenden Grösse und/oder Nase-Mund-Schutzmasken).
Da wir im Freien arbeiten, besteht grundsätzlich keine Maskenpflicht. Dennoch hat jeder Teilnehmer das Recht, eine Maske zu tragen oder seinen Trailpartner um das Tragen einer Maske (und Handschuhen) zu bitten.
Hat ein Teilnehmer sein Material vergessen, führt der Trainer stets Reservematerialien mit.

Liegen grippeähnliche Krankheitssymptome vor, muss der Teilnehmer leider auf die Teilnahme über 14 Tage verzichten. Hatte der Teilnehmer Kontakt zu Covid-19 positiv getesteten Personen oder kam er kürzlich von einer Reise aus einem, gem. BAG ausgewiesenen Risiko-Gebieten, muss er über 14 Tage das Training aussetzen. Das gleiche gilt für Trainer.

Der Arbeits-Ablauf:

Statt herkömmliche Geruchsartikel zu erstellen, verwenden wir DNA-Sticks (im Röhrchen). Somit ist gewährleistet, dass keinerlei Kontakt mit dem Geruchsartikel des anderen Teilnehmers zustande kommt. Alle Teilnehmer sind über den exakten Ablauf mittels Bild und Text informiert.
Der Teilnehmer kann danach wählen, ob er den Hund beim Fund selbst bestätigen möchte oder ob er in Eigenverantwortung ausreichend Abstand zum Runner halten möchte.
Bei der Bestätigung durch den Hundeführer selbst wartet dieser die ID (Anzeige) des Hundes ab und lockt (oder zieht) ihn dann zu sich zurück. Einige Testdurchläufe haben gezeigt, dass die Hunde diese Art der Bestätigung nach zwei drei Wiederholungen verstanden haben. Sie ist durchaus realitätsbezogen.
Bei der Bestätigung durch den sog. Runner trägt dieser aufgrund der Tatsache, dass er die Futterdose vom Hundeführer erhält, Handschuhe. Alternativ kann er seine Hände vor der Übernahme der Futterdose und ebenfalls danach mit Hand-Desinfektion desinfizieren.

Stand per 11. Mai 2020