Hygiene- und Sicherheitskonzept Covid-19 gem. BAG / BLV

Stand per 14. April 2021

"Gruppenarbeit im Freien"


Kurse im öffentlichen Raum

Sobald ein Angebot im öffentlichen Raum stattfindet, muss der Anbieter sicherstellen, dass er die Vorgaben des Schutzkonzeptes auch weiterhin einhalten kann. Die Regelung des BAG ist übergeordnet und gilt dort auch für Kurse mit dem Ziel Erziehung/Sozialisierung.
Somit sind sowohl Trainings für Mantrailing, Sanihunde usw. als auch Erziehungskurse möglich, gem. BAG beschränkt auf max. 15 Personen.

Unser Schutzkonzept für Mantrailing

Allgemein / gültig für alle Teilnehmer und Trainer:

Die Anzahl Teilnehmer pro Gruppe beschränkt sich maximal auf 15 Teilnehmer. In der Regel sind es bei uns 6 Persoenen und Trainer/n. Somit ist die Beschränkung auf gesamthaft max. 15 Personen jederzeit eingehalten. Alle Kontaktdaten liegen vor und sind nachvollziehbar.
Hand-Desinfektionsmittel stehen allen Teilnehmern jederzeit zur Verfügung.
Jeder Hundeführer arbeitet selbst mit seinem Hund und der Sicherheitsabstand von 2 Metern wird zu jedem Zeitpunkt gewahrt.

Die Teilnehmer sind gebeten, ihrer Situation entsprechend (z.B. Risikogruppe) ihre Schutzmaterialien mitzunehmen (Handschuhe in der entsprechenden Grösse und/oder Nase-Mund-Schutzmasken).

Da wir im Freien arbeiten, besteht grundsätzlich keine Maskenpflicht, ausser in öffentlichen Räumen, an Bus-/Tramhaltestellen, Bahnhöfen, Geschäften, Kiosken, Einkaufszentren, Passagen und wenn es nicht möglich ist, den Abstand von 2 m zu wahren.
Dennoch hat jeder Teilnehmer das Recht, eine Maske zu tragen oder seinen Trailpartner um das Tragen einer Maske (und Handschuhen) zu bitten.
Hat ein Teilnehmer sein Material vergessen, führt der Trainer stets Reservematerialien mit.

Liegen grippeähnliche Krankheitssymptome (Erkältung / Fieber / Atemnot) vor, muss der Teilnehmer leider auf jegliche Teilnahme über 14 Tage verzichten.
Hatte der Teilnehmer Kontakt zu Covid-19 positiv getesteten Personen oder kam er kürzlich von einer Reise aus einem, gem. BAG ausgewiesenen Risiko-Gebieten, muss er über 14 Tage das Training aussetzen. Das gleiche gilt für Trainer.

Der Arbeits-Ablauf:

Statt herkömmliche Geruchsartikel zu erstellen, verwenden wir folgende Möglichkeiten:
1. DNA-Sticks (im Röhrchen)
2. Der Hundeführer bringt sein eigenes Glas oder seine eigene, verschliessbare Gefriertüte mit und hält sie der zu suchenden Person (sog. Runner) hin. Der Runner steckt seinen Geruchsartikel (Gazetuch) hinein, ohne das Glas oder die Tüte zu berühren.
3. Dem Hundeführer steht es frei, den eingetüteten Geruchsartikel zusätzlich in sein Glas, das der Hundeführer mitbringt, zu stecken.
Somit ist gewährleistet, dass keinerlei Kontakt mit dem Geruchsartikel des anderen Teilnehmers zustande kommt. Alle Teilnehmer sind über den exakten Ablauf mittels Bild und Text informiert.

Der Teilnehmer kann danach wählen, ob er den Hund beim Fund
- selbst bestätigen möchte oder ob er
- in Eigenverantwortung ausreichend Abstand zum Runner halten möchte.

Bei der Bestätigung durch den Hundeführer selbst wartet dieser die ID (Anzeige) des Hundes ab und lockt (oder zieht) ihn dann zu sich zurück. Einige Testdurchläufe haben gezeigt, dass die Hunde diese Art der Bestätigung nach zwei drei Wiederholungen verstanden haben. Sie ist durchaus realitätsbezogen.

Bei der Bestätigung durch den sog. Runner trägt dieser aufgrund der Tatsache, dass er die Futterdose vom Hundeführer erhält, Handschuhe.
Alternativ kann er seine Hände vor der Übernahme der Futterdose und ebenfalls danach mit Hand-Desinfektion desinfizieren.
Hundeführer und der sog. Runner sprechen sich in Eigenverantwortung ab, ob während der Zeit des Bestätigens des Hundes eine Maske getragen werden soll.

Stand per 19. April 2021

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